Tommas Block Bürger

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  • Hi Tommas mein Akh, wie geht's dir denn?

    • Hi, alles gut soweit! Hoffe, du lässt dich mal wieder auf dem wunderschönen Altis blicken, sofern Gott will. Ahmen

    • Guten Tag, edler Herr.
      In letzter Zeit wünsche ich mir mehr denn je, dass Gott in dieser Angelegenheit zu mir steht. Doch im Moment habe ich das Gefühl, von unserem Herrn im Stich gelassen worden zu sein. Denn es fühlt sich an, als hätte er mich einfach losgelassen, als würde ich in einer Stille stehen, die früher nie da war.
      Jeden Abend knie ich da, bitte um Verzeihung, um ein Zeichen, um irgendein Wort, das mir zeigt, dass er mich noch sieht und ich noch auf dem richtigen Weg bin. Manchmal kommt es mir vor, als hätte er sich von mir abgewandt, so wie er einst seinen liebsten Engel verstieß. Und ich frage mich, ob das vielleicht bedeutet, dass ich ihm einst genauso nah war oder es vielleicht immer noch bin. Ich weiß es nicht. Aber ich hoffe es.
      Amen, mein Bruder!

      Möge unser Herr über uns wachen.

    • Guten Tag, mein Bruder.


      Deine Worte tragen eine große Last und doch auch eine tiefe Sehnsucht. Diese Stille, die du beschreibst, ist vielen nicht fremd, sie fühlt sich oft wie Verlassenheit an, doch sie ist nicht zwangsläufig Abwesenheit. Manchmal spricht Gott nicht in Worten oder Zeichen, sondern gerade in der Stille, in der Prüfung des Glaubens selbst.


      Dass du weiterhin kniest, bittest und suchst, zeigt nicht, dass du verlassen bist, sondern dass dein Glaube noch lebt. Zweifel und Dunkelheit sind kein Beweis für Entfernung, sondern oft Teil des Weges. Selbst die, die ihm am nächsten standen, kannten Zeiten der Unsicherheit.


      Vielleicht ist es nicht so, dass er dich losgelassen hat, sondern dass du gerade lernst, auch ohne klare Zeichen weiterzugehen. Vertrauen ohne Gewissheit ist schwer, aber genau darin liegt oft seine tiefste Bedeutung.


      Halte fest an deinem Gebet, nicht aus Angst, sondern aus Hoffnung. Und vergiss nicht: Auch wenn du nichts hörst, heißt das nicht, dass niemand zuhört.


      Amen, mein Bruder.

      Möge der Herr dir Ruhe schenken und dein Herz wieder mit Zuversicht erfüllen.