"...der Wind zieht entlang der vereisten Gliedmaßen, man denkt die schmerzen werden schlimmer, aber sobald man seine Finger und Füße nicht mehr spürt, fühlt man sich so, als wäre man befreit. Befreit von Schmerzen, befreit von jeglichen negativen Gedanken. Man spielt sein Leben vor sich ab, Szenen von denen man dachte, sie seien für immer verschollen, sind greifbar wie nie. Man denkt an seinen 10 Geburtstag, an den ersten Kuss, an die Schulliebe und das alles im Bruchteil einer Sekunde. Man weiß man stirbt bald, ich kann das Licht schon sehen, die Angst verblasst, ich bin bereit. Ich akzeptiere es. Aufeinmal ist man wieder da- Man hört Männer schreien, sieht Frauen die Leblosen Körper ihrer Kinder in den Armen halten. Man geht wieder in sich. Man macht sich klar wer da schreit, seine Familie. Man sieht durch Sturm, wie sich die Silhouetten durch die Schneemassen kämpfen. Man überlegt sich: Was hätte ich besser machen können? Wie sind wir in diese Situation geraten? War der Zeitpunkt für die Flucht richtig gewählt?... Man blickt nach oben und sieht es: Die Abholung..."
Man Erwacht. Man fühlt sich Leer, als wäre ein Stück von einem Selber auf der Bergkette geblieben. Schrillen Deckenlicht blendet die Sicht. Man hört Leute reden, die Wände sind weiß und mit verschwommenem Blick, erkennt man die Umrisse von Menschen. Ich realisiere, dass ich mich in einem Krankhaus befinde. Adrenalin fährt durch meinen Körper und mit einem gewaltigem Ruck reiße ich mich von den Elektronen, welche an meiner Brust hängen los. sofort eilen die Ärzte zu mir, um mich von dem Intubationsschlauch, welcher mich mit Sauerstoff versorgt hat, zu befreien. Unzählige Gedanken schießen einem durch den Kopf. Ich blicke auf und gucke in die geschockten Gesichter der Ärzte. "Herr Kalteis..?" fragt mich eine junge Ärztin mit zitternder Stimme. Ich fange an heftig zu atmen, ich springe von dem Bett und sacke sofort in mich zusammen. Man ist geschockt, man hat keine Kraft, keine Energie. "Wo ist meine Familie?" fragte ich keuchend. Der älteste Arzt sieht mich mit einem düsteren Blick an und antwortet mit kalter Stimme: "Sie haben geschlafen. 6 Jahre lang."
Vögel zwitschern, man hört in der Ferne, wie die Bauern ihre Felder stellen. Man fühlt sich geborgen. Kühler Frühlingswind zieht durch das Haar und man ist sich immer noch nicht im klaren, dass man überlebt hat. Man weiß, der Großteil seiner Familie und Freunde ist tot. Man verdrängt den Gedanken und probiert sich auf das einzig positive zu konzentrieren. Man weiß, dass welche überlebt haben, man weiß, dass man selber überlebt hat. Man denkt an seine Kinder, welche seit Generationen nun endlich geborgen aufwachsen können. Plötzlich hört man bekannte Geräuche, Schreie ersetzen das idyllische Morgenbild: eine Bombe.
Hallo sehr geehrte Bürger von Altis,
wir sind Ziemlich Zügig auf die Insel zurückgekehrt. Nach Jahrelangem Konflikt in einer Unserer Kolonien, haben wir den Rückzug angetreten um endlich Frieden zu finden. Leider wurde unser Vorhaben, ein friedliches Leben zu führen durch Rebellenbewegungen und korrupte Polizisten unterbrochen. Uns hat der Kampfgeist erneut gepackt: Wir werden uns wehren! Keiner kann Gnade oder Empathie erwarten. Jeder der unsere Sache unterstützt wird als Freund gesehen, alle anderen sind Feinde! Wir werden erst aufhören wenn die Insel von dem Gewinsel, welches hier vor sich her vegetiert, befreit ist! Bereitet euch vor.
Mitglieder:
Kurfürst Kalteis - Familienoberhaupt, hauptsächlich im Salzgeschäft unterwegs
Miguel Treibeis - Jüngerer Bruder von Kalteis, ursprünglich gelernte Reinigungskraft
Luca Corleone - Unehelich gezeugtes Kind von Kalteis oder Treibeis, Vaterschaftstest war ungenau weshalb auch kein Nachname vergeben wurde
Thomas Schmelzeis - Akademiker, hat seinen Master in Denkmalpflege gemacht
Rudi Glatteis - Leidet an PTBS und hat Flashbacks
Tyler Val - Aus der Irrenanstalt entflohen
Fanta Rafnix - ehemaliger Umzugshelfer
Nikita Baron - Baron vom Friedhof bei Frini
Justin Blumberg - Gärtner von nebenan
Georg Golfplatz - Begabter Polospieler
Freunde:
Altis Trading Corp.